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Mitteilungen und Verfahren

20.02.2014

Von: Nikolai Odebralski

Exhibitionistische Handlung: Verfahren eingestellt

keine exhibitionistische Handlung - so das Fazit der Staatsanwaltschaft Dortmund. Die Folge damit klar: einstellung des Verfahrens mangels Tatverdachts.

 

In dem Verfahren hatte die Staatsanwaltschaft Dortmund dem Beschuldigten zur Last gelegt, sich gegenüber anderen Personen in sexueller Absicht entblößt, und somit eine exhibitionistische Handlung vorgenommen zu haben.

Nach dem Inhalt der Ermittlungsakten war der vermeintliche Täter aber von den betroffenen Personen unterschiedliche beschrieben worden. Auch hatten die Zeugen abweichende Angaben zu wesentlichen Aspekten der vermeintlichen Tat gemacht. Beispielsweise dazu, ob das Geschlechtsteil des Handelnden erigiert war oder nicht - ein Unterschied auf den es zur feststellung einer eventuellen Strafbarkeit aber entscheidend ankommt.

Sodann fand man aber doch eine Person, welcher man das Geschehen anlasten konnte: einen kurz zuvor aus der Haft entlassenen Mann mitte 40.

Dieser äußerte sich jedoch als Beschuldigter zunächst gar nicht zu den Vorwürfen, sondern wandte sich angesichts der gegen Ihn von der Polizei Dortmund (sowie auch später der Staatsanwaltschaft Dortmund) gegen ihn erhobenen Vorwurf einer exhibitionistischen Handlung an die Rechtsanwaltskanzlei Nikolai Odebralski - bundesweite Strafverteidigung.

Im Rahmen einer sehr umfassenden Verteidigererklärung wurden sodann zunächst die Widersprüche in den Angaben der Zeugen herausgearbeitet und gegenübergestellt. Anschließend wurde der Focus auf die Abweichungen hinsichtlich der Angaben zum Aussehen des Beschuldigten gelegt und der Staatsanwaltschaft Dortmund hierdurch vor Augen geführt, dass die von uns vertretene Person jedenfalls die Tat nicht begangen haben konnte.

Die logische Folge: Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren wegen exhibitionistischer Handlungen unverzüglich ein.

 

 

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