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Mitteilungen und Verfahren

26.08.2014

Von: Nikolai Odebralski

Düsseldorf: Vorwurf des sexuellen Missbrauches nur erfunden

Nach einem One-Night-Stand mit 2 jungen Männern, schämte sich eine junge Frau aus Düsseldorf offenbar vor sich selbst. Denn nachden ihre Freundinnen hiervon erfahren hatten, zeigte sie die beiden wegen "sexuellem Missbrauch widerstandsunfähiger Personen" an - sie könne sich an die Nacht nicht mehr vollständig erinnern, wahrscheinlich habe man ihr "K.O.-Tropfen verabreicht"...

 

Ein weiterer Fall einer bewussten Falschbeschuldigung wegen sexuellem Missbrauch - hier in Form einess angeblichen sexuellen Missbrauchs widerstandsunfähiger Personen - er eignete sich jüngst in Düsseldorf.

Nach einem Abend mit zwei jungen Männern wollte eine junge Frau aus Düsseldorf offenbar gegenüber ihren Freundinnen die Verantwortung für eigenes Handeln nicht übernehmen. Nachdem die Freundinnen hiervon erfahren hatten, redet sich die junge Frau damit heraus, dass sie sich an den gesamten Ablauf des Abends nicht mehr vollständig erinnern könnte. Wahrscheinlich - so die Erklärung - seien ihr bewusstseinsverändernde Mittel in Form von K.O.-Tropfen verabreicht worden. Mit dieser Ausrede war sie zunächst gegenüber ihren Freundinnen fein raus, denn diese betrachteten sie fortan nicht mehr als sexuell freizügig, sondern als Opfer einer Sexualstraftat.

Eine glatt falsch Beschuldigungen, wie die Staatsanwaltschaft Düsseldorf feststellte.

So fanden sich für die seitens der Zeugin geschilderte „ganz plötzlich auftretende und ungewohnt extreme Müdigkeit“ im Rahmen einer Blutuntersuchung keinerlei Hinweise.

Auch konnte die Zeugen nicht erklären, weshalb sie sich an Teile des Geschehens noch genau erinnern konnte, an andere Teile aber angeblich nicht. Unverständlich war auch, weshalb die Zeugin selbst angab, zwischen den sexuellen Handlungen noch einmal alleine auf Toilette gegangen und sodann wieder freiwillig in das Schlafzimmer zurückgekommen zu sein - ein Verhalten was angesichts eines angeblich vorausgegangenen Missbrauchs zu ihrem Nachteil jedenfalls sehr ungewöhnlich und lebensfremd erscheint. Unverständlich war auch, weshalb die Zeugin in der sehr hellhörig Wohnung - wenn Sie doch alles mitbekam uns handlungsfähig war - keine Abwehrversuche unternommen hatte.

Nachdem die Widersprüche herausgearbeitet worden waren, schloss sich die Staatsanwalt Düsseldorf der Verteidigung vollumfänglich an und stellte das Verfahren wegen des vermeitlichen sexuellen Missbrauches widerstandsunfähiger Persionen mangels Tatverdachts ein.

 

Wie bekannt ist, vertritt die hiesige Rechtsanwaltskanzlei bundesweit Mandanten beim Vorwurf einer Sexualstraftat, aufgrund unserer Erfahrung in diesem Bereich weisen wir eine überdurchschnittliche Erfolgsquote hinsichtlich Verfahrenseinstellungen und Freisprüchen auf.

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