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Mitteilungen und Verfahren

11.06.2015

Von: Nikolai Odebralski

Raubüberfall auf Kiosk: Bewährungsstrafe (Essen)

Mit Sturmhauben maskiert und bewaffnet hatten vier Personen Ende des Jahres 2014 ein Kiosk in der Dortmunder Innenstadt überfallen

In der Verhandlung vor dem Gericht in Essen legten sämtliche Beteiligte Geständnisse ab und machten in dem gegen sie geführten Verfahren wegen so genannten "schweren Raubes" hierdurch den Weg frei für eine Freiheitsstrafe auf Bewährung.

Grundsätzlich sieht der Gesetzgeber für die Verwirklichung des Straftatbestandes "Raub im besonders schweren Fall" (§ 250 Abs. 2 StGB) eine Mindestfreiheitsstrafe von fünf Jahren vor. Diese Strafe kann jedoch gemildert werden wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind - diese Voraussetzungen waren durch die Verteidigung bereits durch eine frühe Weichenstellung erarbeitet worden, so dass das Gericht nicht von dem vorgesehenen Mindeststrafrahmen ausging.

Hierdurch wurde der Weg für den heranwachsenden Angeklagten zu einer Bewährungsstrafe bereitet. Insgesamt zeigt sich wieder einmal, dass die Mitarbeiter eines auf diesem Gebiet erfahrenen Strafverteidigers das Verfahren nicht nur gestaltend beeinflussen kann, sondern am Ende auch das entscheidende Moment ist wenn es um die Frage geht, ob noch einmal eine Bewährung verhängt wird oder es tatsächlich zu einer Inhaftierung kommt.

Meine Mandanten gratuliere ich zu dem sehr guten Ergebnis.

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