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Mitteilungen und Verfahren

13.10.2015

Von: Nikolai Odebralski

Missbrauch: Verfahren gegen Beamten eingestellt (Duisburg)

Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat ein Ermittlungsverfahren gegen einen Beamten der Stadt Duisburg mangels Tatverdachts eingestellt.

Hiermit folgte die Staatsanwaltschaft dem Antrag der Verteidigung auf Verfahrenseinstellung.

Das Ermittlungsverfahren war wegen sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen geführt worden, der Tatverdacht konnte sich aber im Laufe der Ermittlungen nicht erhärten. Insbesondere waren seitens der Verteidigung umfassende Nachermittlungen hinsichtlich verschiedener offener Fragen angeregt und beantragt worden. Die Staatsanwaltschaft ersparte sich aber die angeregten - umfangreichen - Ermittlungen und stellte sodann das Verfahren mangels Tatverdacht ein.


Hierdurch bleibt dem Beschuldigten nicht nur ein unangenehmes Verfahren im Rahmen einer öffentlichen Hauptverhandlung erspart, insbesondere erfolgt infolge der Verfahrenseinstellung keinerlei Eintragung in das polizeiliche Führungszeugnis oder das Bundeszentralregister.

Für den Beamten bedeutet dies weiter, dass für sein berufsrechtlicher Status nicht auf den Prüfstand gestellt wird und es keinerlei Nebenfolgen der Vorwürfe gibt, welche in derartigen Fällen beispielsweise in einer Aberkennung der beamtenrechtlichen Pensionsansprüche bestehen können.

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