Betäubungsmitteldelikte –

Allgemeine Informationen

Das Betäubungsmittelstrafrecht unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von den anderen Bereichen des Strafrechts. Erforderlich für eine erfolgreiche Strafverteidigung sind hier nicht nur Kenntnisse über die einzelnen Drogenarten sowie ihrer rechtlichen Einordnung und den Mengenbegriffen, sondern vielmehr auch von den rechtlichen Besonderheiten im Ermittlungsverfahren (beispielsweise die Aufklärungshilfe nach § 31 BtMG), im Bereich der Strafzumessung (sogenannte 'minder schwere Fälle') sowie in der Strafvollstreckung (Zurückstellung der Vollstreckung nach § 35 BtMG).

Wissen sollte man auch, dass eine Verteidigung im Hinblick auf eine eingeschränkte Schuldfähigkeit nach § 21 StGB nicht unproblematisch sein soll, da man hier schnell Gefahr läuft, eine Begutachtung nach § 64 StGB (Unterbringung in einer Entziehungsanstalt) zu riskieren, was in den meisten Fällen mehr Nachteile als Vorteile für die Betroffenen bringt. Selbiges gilt übrigens auch, wenn eine Zurückstellung nach § 35 BtMG angestrebt wird.

Weiterhin sind auch Kenntnisse von den Rechtsfolgen (Strafhöhe) erforderlich, die bei den jeweiligen Verstößen zu erwarten sind. Denn nach meiner bisherigen Erfahrung sind die meisten Beschuldigten immer daran interessiert zu erfahren, was sie im Falle einer Verurteilung zu erwarten haben.

Wissen im Bereich der Betäübungsmitteldelikte kann man sich hier fast nicht theoretisch aneignen, sonder nur durch die regelmäßige Bearbeitung entsprechender Mandate erwerben.

Daher freue ich mich, Ihnen meine Erfahrung hier hilfreich zur Verfügung zu stellen. Sollte Ihnen ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz vorgeworfen werden, erreichen Sie mich unter der Telefonnummer

0201 / 799 160 04

oder unter info[at]ra-odebralski.de bzw. über das Kontaktformular der Homepage.