Sexualdelikte –

(Tätigkeitsschwerpunkt der Kanzlei)

Besitz und Verbreitung von kinderpornographischen Schriften

Wird ein Ermittlungsverfahren wegen Besitzes und Verbreitung von Kinderpornographie gegen einen Beschuldigten geführt, kann dies regelmäßig nur zwei Ursachen haben:

entweder der Betroffene ist bei einer anlassunabhängigen Recherche in einer Internet-Tauschbörse – wie beispielsweise e-mule oder e-donkey2000 - aufgefallen. Oder aber es wurde von seiner IP-Adresse auf öffentlich zugängliche Internetseiten mit kinderpornographischen Inhalten zugegriffen.

In beiden Fällen kommt es zu einer Hausdurchsuchung bei dem Betroffenen, bei welcher regelmäßig Computer und mobile Datenspeicher beschlagnahmt werden. Die Auswertung der Datenspeicher bildet schließlich die Grundlage für das durchzuführende Strafverfahren. Werden auf den sichergestellten Asservaten nun entsprechende Dateien gefunden, mag ein Bestreiten der Tatvorwürfe nur noch in Ausnahmefällen sinnvoll sein.

Regelmäßig empfiehlt es sich, hier Schadensbegrenzung zu betreiben und den Betroffenen vor einer öffentlichen Hauptverhandlung zu bewahren. Hierzu ist es stets förderlich, in einem umfangreichen Verteidigerschriftsatz die Hintergründe und die Ursachen des Verhaltens zu beleuchten und so die menschlichen Hintergründe des Verhaltens aufzuzeigen. 

Soweit die sichergestellten Dateien eine gewisse Anzahl nicht übersteigen, sind Gerichte und Staatsanwaltschaften regelmäßig mit einer außergerichtlichen Verfahrenseinstellung einverstanden. Dies gilt selbstverständlich nur, soweit der Beschuldigte nicht bereits einschlägig in Erscheinung getreten ist.

Der Gesetzgeber sieht für die Tat - Besitz und Verbreitung von Kinderpornographischen Schriften - eine Strafe zwischen drei Monaten und fünf Jahren vor. In der Praxis kommt es meistens - zumindest im Falle eines einmaligen Verstoßes - zur Verhängung einer Geldstrafe, welche ihrerseits von der Menge der sichergestellten Dateien sowie deren Inhalt abhängig ist.

Rechtsanwalt Odebralski ist mir der Bearbeitung von Sexualstrafverfahren vertraut. Legen Sie den Fall in die Hände eines auf diesem Gebiet erfahrenen Rechtsanwaltes und rufen Sie mich an unter der Telefonnummer

0201 / 87 777 87